Erste Schritte, die uns geholfen haben

Mit der Beziehung mit Gott ist es ein bisschen wie mit einem Paar, das sich neu kennenlernt. Da gibt es kein Schema F, das bei allen gleich funktioniert. Bei manchen ist es Liebe auf den ersten Blick, bei anderen braucht’s ewig, bis es mal klick macht. Aber egal wie, so ein paar Sachen kommen immer wieder vor.

Das Gute bei Gott ist: Du kannst dir sicher sein, dass er dir keinen Korb gibt. Wirklich! Hat er versprochen!

"Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." - Jesus, Bibel, Johannesevangelium, Kapitel 6, Vers 37

 

 

1. Mit Gott kann man reden

Ganz am Anfang jeder Beziehung muss das Gleiche passieren: Die Zwei müssen erst mal mitbekommen, dass es den jeweils anderen gibt. Egal ob Party, Hörsaal oder Internet. Und dann muss man ein paar Schritte aufeinander zu machen, „Hallo“ sagen und sich kennenlernen.

„Mein erstes Gebet war ganz schlicht: Gott hilf mir!"

- Julia, Gießen

 Mit Gott kann man reden. Über alles! Nichts ist ihm zu unwichtig, was dir etwas bedeutet. Und so wie Verliebte nicht nur reden, sondern hören wollen, was der andere sagt, wirst du mit der Zeit auch Gottes Reden wahrnehmen. 

"Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch." - Die Bibel, Brief des Jakobus, Kapitel 4, Vers 8


2. Das Buch der Bücher

Ob Geschenke oder Liebesbriefe, Verliebte sind kreativ, sich zu zeigen, dass sie sich mögen. Gott macht sich auch auf tausend Wegen bemerkbar. Am Unverkennbarsten redet er, wenn du die Bibel aufmachst und liest. Sie ist eigentlich ein einziger Liebesbrief an dich.

  • Was vielen von uns geholfen hat ist, mit dem Johannes- oder Markusevangelium zu beginnen. An Jesus kann man nämlich am besten erkennen, wie sehr Gott uns liebt. Und das mit einer gut lesbaren Bibelübersetzung.
  • Ein hilfreicher Guide, um beim Lesen noch mehr für sich aus den Geschichten rauszuholen, sind die EVA 3x3-LESEZEICHEN.
  • Richtig praktisch finden wir auch BEGEGNUNG. Das ist ein guter Einstieg in zentrale Bibelabschnitte, um Gott kennenzulernen.

„Auf einer Ferienreise bekam ich ein Neues Testament in die Finger. Ich dachte mir: Praktisch, das wollte ich schon immer mal widerlegen und das Thema Gott mal abhaken. Also fing ich an zu lesen. Aber ich hab bald gemerkt, so dumm ist das nicht, was da steht.“

- Max, Leipzig


3. Mit Gleichgesinnten reden

Deine Beziehung zu Gott ist in erster Linie natürlich etwas sehr Persönliches. Aber z. B. beim Bibellesen kommen doch einige Fragen auf. Umso cooler, wenn man andere kennt, die auch auf der Suche nach Gott sind. Von den Gedanken und Erfahrungen lernt man 'ne Menge.

Der Austausch mit Anderen in meinem Alter und meiner Lebenssituation hilft mir, echt an Gott dran zu bleiben, über ihn nachzudenken und zu lernen, mit ihm im Alltag zu leben.

– Markus, Darmstadt 

Uns hat das geholfen, Gleichgesinnte zu finden. Check doch mal aus, ob es in deiner Nähe ...

  • Campus Connect oder andere Studentengruppen: SMD, Navigatoren, SFC, katholische und evangelische Studentengemeinden an deiner Uni oder
  • eine Kirchengemeinde gibt, die dir gefällt.

4. Mut und Vertrauen

Manches ist ganz neu und klingt erst mal unglaubwürdig. Uns hat es geholfen, uns mutig selbst zu hinterfragen. Und schlussendlich das Wagnis einzugehen, Gott zu vertrauen.

"Im Rückblick sehe ich, dass das Wichtigste war, ehrlich vor mir selber zu sein und vor diesem unbekannten Wesen ‚Gott‘. Ich wollte mir nichts mehr vormachen und meine eigenen Vorurteile hinterfragen." 

– Max, Leipzig

"Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt, werde ich mich von euch finden lassen." - Die Bibel, Jeremia, Kapitel 29, Verse 13 und 14

Nur noch Fragezeichen?

Dann nimm Kontakt mit einem unserer E-Coaches auf.